Burgturm in Seengen soll nach Brand saniert werden

Seengen Am 23. Februar orientierte der Gemeinderat von Seengen an einer Medieninformation über die Zukunft der Gemeindeliegenschaft Burgturm, die durch einen Brand stark beschädigt wurde. Nun soll bei der Restaurierung das ganze Gebäude saniert werden.

Von aussen sieht man am Burgturm keine Anzeichen eines Brandes. Innen findet man aber eine stark verrusste Bar, einen ausgebrannten Verteilerkasten und diverse Schäden. Foto: Andreas Walker

Gemeindeammann Jörg Bruder, Gemeinderat Eli Wengenmaier und Gemeindeschreiber Hans Schlatter stellten das Sanierungsprojekt des Burgturms am 23. Februar im Gemeindehaus Seengen vor. In der Zwischenzeit hat der Gemeinderat von Seengen die künftige Nutzung des Gebäudes beraten und den Sanierungszeitplan festgelegt. Gemeindeammann Jörg Bruder erklärte: «Der Burgturm in Seengen ist eine Institution.» Früher befand sich das Restaurant Burgturm im obersten Geschoss. Von aussen sieht man dem Gebäude nicht an, dass es innen gebrannt hat. Ein Glimmbrand in den Technikräumen führte am 16. Oktober dazu, dass jetzt die Innenräume voller Russ sind und noch immer ein markanter Brandgeruch vorhanden ist. Deshalb kann das denkmalgeschützte Gebäude an der Kreuzung Schulstrasse und Egliswilerstrasse nicht mehr genutzt werden.

Brandschutzvorschriften und behindertengerechter Ausbau

Nun soll mit der Restaurierung des Gebäudes eine Gesamtsanierung stattfinden, bei der die Brandschutzvorschriften und ein behindertengerechtes Bauen erfüllt werden. Die Bar und die Infrastrukturräume (WC, Lager, Technik) sollen sich künftig im Erdgeschoss befinden. Dies ermöglicht auch einen behindertengerechten Zugang.

Im ersten Obergeschoss soll die Schulverwaltung ihren Platz haben und im zweiten Obergeschoss werden sich die Räume zur Vereinsnutzung befinden. Ins Auge gefasst wurde auch die Installation eines Aussenlifts. Die bereits beschlossene Fassadensanierung soll mit der Gebäudesanierung kombiniert werden. Die Baukosten, die erwartet werden, konnte der Gemeindeammann noch nicht konkret benennen, er stellte lediglich fest: «Es wird sich um einen Betrag in Millionenhöhe handeln, aber jetzt eine konkrete Zahl zu nennen, wäre nicht seriös.»

Als Nächstes soll der Projektierungskredit ermittelt werden. Im November soll durch die Gemeindeversammlung der Projektierungskredit genehmigt werden. 2025 ist die Genehmigung des Baukredits durch die Gemeindeversammlung vorgesehen. In den Jahren 2026 und 2027 können die Bauarbeiten ausgeführt werden und 2027 wird voraussichtlich das sanierte Gebäude wieder genutzt werden können. Durch die Restaurierungsarbeiten soll das Gebäude schliesslich wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt werden.

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