Wer lenkt, bestimmt die Richtung

Rupperswil Der dritte Event «Winterzauber» sorgte trotz winterlichen Verhältnissen wiederum für ein vollesAarehaus. DiesjährigerGastredner war der Berner Mental-Coach Andreas Lanz.

Tolles Veranstalterteam: Alexia (3. Lehrjahr), Ornella (2. Lehrjahr) und Leonie Moscariello (Coaching, vorne) sowie Mental-Coach Andreas Lanz, Benjamin (1. Lehrjahr) und Vizeammann Raphael Wyder (hinten).Foto: Peter Winkelmann
Tolles Veranstalterteam: Alexia (3. Lehrjahr), Ornella (2. Lehrjahr) und Leonie Moscariello (Coaching, vorne) sowie Mental-Coach Andreas Lanz, Benjamin (1. Lehrjahr) und Vizeammann Raphael Wyder (hinten).Foto: Peter Winkelmann

Den Anlass eröffneten die Lernenden der Gemeindeverwaltung unter dem Coaching von Leonie Moscariello. Als erster Redner holten sie Vizeammann Raphael Wyder auf die Bühne, der in Abwesenheit von Gemeindeammann Daniel Marti die Besuchenden begrüsste. Aus Anlass der schrecklichen Ereignisse in Crans-Montana gab es eine Schweigeminute, dann bedankte sich Wyder bei den Lernenden für die wunderbare Organisation: «Es ist für mich eine besondere Freude, wenn junge Leute mit Enthusiasmus und ganz viel Elan solche Projekte bearbeiten wollen, was nicht selbstverständlich ist.»

Bewusst aktiv sein

Benjamin, der jüngste unter den Lernenden, dankte Vizeammann Wyder für seine Rede und unter grossem Applaus holte er Andreas Lanz vors Mikrofon: «Aus meinem Dialekt geht klar hervor, woher ich komme. Ich habe gehört, dass der letztjährige Gastredner ziemlich schnell gesprochen habe, daher wird es dieses Mal sicher leichter, zuzuhören», spasste Lanz gleich zu Beginn. Er ist in Huttwil auf einem Bauernhof aufgewachsen und begann eine Lehre als Landmaschinenmechaniker. Doch nach zwei Jahren spürte er, dass Maschinen ihn nicht glücklich machen. Nach einem weiteren Versuch im Verkauf startete er als 29-Jähriger in einem Fitnessstudio als Geschäftsführer. Das war der Start in eine erfolgreiche Zukunft mit der Gründung eines eigenen Fitnessstudios in Bern im Jahr 2006.

Seine Motivation zur Gründung von «tatkraft-creativ» beschreibt Lanz klar: «Der Mensch ist ein ‹Lauftier› und auf Bewegung programmiert. Jahrtausende lang musste er seine Nahrung jagen und sammeln und täglich weite Strecken zu Fuss zurücklegen. Der Körper war sein Kapital, die Fähigkeit zur Bewegung lebensnotwendig. Dieses Kapital heisst körperliche Aktivität.»

Andreas Lanz hat zu Themen wie Schlaf, Atmung, Ernährung und körperlichem Training ein Buch geschrieben über Menschen, die er auf diesen Wegen begleiten durfte. Ihre Erfolge, ihre Zweifel, ihr Mut, immer wieder aufzustehen, hat ihn dazu inspiriert. Aufgeteilt in acht Kapitel beschreibt er, warum er aus vielen Erlebnissen entschieden hat, Personal-Trainer zu werden trotz Widerständen und Hindernissen, die dazwischenlagen.

Feiner Apéro und viele Gespräche

Vizeammann Wyder erwähnte in seinen Dankesworten an Andreas Lanz aber noch einen speziellen Tipp auf der Homepage von www.tatkraft-training.ch zu den acht «Gesundheitskapiteln»: «Ich habe darin gelesen, dass man auch mal ausflippen darf, wie zum Beispiel mit einer Cremeschnitte – aber erst ab einem Meter.»

Unter riesigem Applaus ging ein interessantes Referat mit vielen Ratschlägen zu Ende. Entsprechend gross war danach auch der Andrang am Büchertisch, unzählige Widmungen durfte Andreas Lanz in sein neustes Buch «Bewusst. Aktiv. Sein» schreiben, das in allen bekannten Buchhandlungen online erhältlich ist.

Der vom Pétanque-Club Rupperswil aufgetischte Apéro wurde danach rege genutzt, am Getränkebuffet herrschte ebenfalls Hochbetrieb und mit vielen Gesprächen untereinander gelang der Start ins neue Jahr in Rupperswil wunderbar.

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