Neuer Jugendtreff öffnet im Februar

Rupperswil Seit rund vier Wochen erstrahlt der Jugendraum der reformierten Kirche in neuem Glanz. Rund vier Monate haben die Einrichtungsarbeiten gedauert.

Freut sich über den neuen Jugendraum: Sozialdiakon Luca Villardita. Foto: Romi Schmid
Freut sich über den neuen Jugendraum: Sozialdiakon Luca Villardita. Foto: Romi Schmid

Seit Anfang Januar können sich die Kinder und Jugendlichen wieder in einem Jugendraum treffen. Auf rund 100 Quadratmetern bietet der neue Jugendtreff der reformierten Kirche Rupperswil Beschäftigungsmöglichkeiten wie Töggelikasten, Basketballkorb und Playstation, LED-Panels, Musikboxen und zahlreiche Sitzgelegenheiten zum Chillen. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Der Jugendraum ist neu mit einer eigenen Küche ausgestattet und verfügt über witzige Gadgets wie eine Zuckerwatte-, Popcorn- und Hotdog-Maschine.

Ein Highlight stellt auch das von den Jugendlichen erstellte Graffiti dar, das in der Mitte des Raums hängt und in farbigen Lettern «Fuchsbau», den neuen Namen des Jugendtreffs, trägt. «Der Raum kommt bei den Jugendlichen super an», freut sich Sozialdiakon Luca Villardita. Er erzählt: «Letzten Sommer entstand der Plan, auf den Jugendraum im zu kleinen Cheminéezimmer zu verzichten.» Als Ersatz wurden passende Räumlichkeiten im Untergeschoss des Kirchgemeindehauses gefunden: Aus zwei Zimmern, die als Unterrichts- und Vereinszimmer dienten, sollte der neue Jugendraum entstehen. Hierfür wurden im Oktober mit Unterstützung der Jugendlichen die baulichen Arbeiten aufgenommen. Weitaus spannender war für die Jugendlichen aber die Einrichtung des neuen Jugendraums: Hell und gross sollte er sein, mit vielen Sitzgelegenheiten, und: einer Küche. Schnell war unter den Jugendlichen auch ein passender Name gefunden: Fuchsbau sollte der neue Jugendraum heissen. «Ein Ort der Wärme, um sich zurückzuziehen – ein richtiger Fuchsbau eben», erklärt Sozialdiakon Luca Villardita die Namenswahl.

Ein Ort der Begegnung für alle

Im neuen Treffpunkt sind alle Jugendlichen willkommen – unabhängig von ihrem Glauben. Und: Das renovierte Untergeschoss soll nicht nur als Jugendraum, sondern auch als Begegnungsstätte genutzt werden. So sollen hier etwa auch die Café-Himmeli-Nachmittage sowie der Religionsunterricht stattfinden. «Ein multifunktionaler Raum für alle», sagt Villardita und ergänzt: «Ohne die grossartige Unterstützung des Departements Bildung, Kultur und Sport des Kantons Aargau wäre der Umbau nicht möglich gewesen – ich bin unglaublich dankbar, dass uns dieser neue Jugendraum ermöglicht wurde.»

Villardita ist ausgebildeter Gemeindeanimator und Sozialdiakon. Der 28-Jährige hat seine Ausbildung in Aarau absolviert und arbeitet seit vier Jahren in der reformierten Kirche Rupperswil. «Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen hat mir schon immer sehr viel Freude bereitet. Es ist schön, wenn ich ihnen etwas mit auf den Weg geben kann.» Für 2023 hat der Sozialdiakon, der seit Sommer 2022 Vollzeit für die Kirche tätig ist, viele Pläne und Projekte – unter anderem Workshop-Themenabende für Jugendliche und den Ausbau der beliebten 16-Plus-Anlässe. Und natürlich steht im Sommer das grosse Kirchen-Jubiläumsfest, das am Wochenende vom 26./27. August im Rahmen des Dorfjubiläums gefeiert wird, an. «Ein absolutes Highlight, ich freue mich schon jetzt darauf», so Villardita. Erst findet aber das offizielle Eröffnungsfest des neuen Jugendraums statt, und zwar am Samstag, 25. Februar. Mit Spiel und Spass, Hot Dog, Pizza, Cocktailbar und vielen weiteren Höhepunkten.

Eröffnung Jugendraum Fuchsbau: Samstag,25. Februar, ab 14 Uhr Apéro, ab 19 Uhr Party.

Weitere Artikel zu «Region», die sie interessieren könnten

Roman Frey aus Möriken-Wildegg mit seinem kürzlich erschienenen Buch «Was der Stein nicht sagt».Foto: Verena Schmidtke
Region30.09.2026

Wie aus einem verschwundenenGrabstein ein Buch entstand

Möriken-Wildegg Der Möriker Roman Frey beginnt aus persönlichen Gründen, die Geschichte seiner Familie zu recherchieren. Den Plan, diese Erfahrung in Buchform…
Ajet Asani und seine Frau Valbona bringen mexikanisches Flair in den Niederlenzer «Frohsinn».Foto: Romi Schmid
Region30.09.2026

Fiesta im Frohsinn: Jetzt sind Tacos drin

Niederlenz Seit Anfang August wird im Restaurant Frohsinn in Niederlenz neu gekocht: Ajet Asani hat den traditionsreichen Betrieb übernommen und setzt vor…
Rupperswil konkretisiert seine «Vision 2035+»
Region30.09.2026

Rupperswil konkretisiert seine «Vision 2035+»

Rupperswil Rupperswil hat mit der «Vision 2035+» die langfristige Entwicklung der Gemeinde skizziert. Nun zeigt sich, welche Vorhaben zuerst konkret werden…