Klare Weisung: «Alle leise, Gofi bumm, alle bumm.»

Lenzburg Wegen der angekündigten Hitze steht ein straffes und reibungsloses Manöver besonders im Fokus.

Die Führungspersonen sind instruiert. Dem glorreichen Sieg der Freischaren steht somit nichts mehr im Wege. Foto: Rinaldo Feusi
Die Führungspersonen sind instruiert. Dem glorreichen Sieg der Freischaren steht somit nichts mehr im Wege. Foto: Rinaldo Feusi

Jeweils am Montagabend vor dem Manöver werden den Zug- und Gruppenführern die finalen Weisungen zum Manöverablauf kommuniziert. Auch in diesem Jahr stehen «schöne Bilder malen, Pulverdampf, Manöverkampf und ausgelassene Fröhlichkeit» im Zentrum. Hierzu braucht es Disziplin, um das Wohlergehen aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer, ob am Manöver oder im Publikum, zu gewährleisten – besonders wegen der Temperaturen.

Die Regeln sind klar

Obschon es immer dieselben sind, muss man sie stets wiederholen: die Regeln. Das übernahmen Stabschef Stefan Zingg und Sicherheitschef Manuel Silva. Direkt zu Beginn wurde auf die Hitze und die Trockenheit hingewiesen. Am Manövertag soll es 35 Grad heiss werden. «Besonders bei diesen Temperaturen wollen wir vorsichtig sein. Kein Alkohol während des Marsches und der Gefechte», stellte Zingg klar. Das Manöver soll nicht als Plattform für politische Scharmützel dienen. Politische Fahnen oder Parolen seien unabhängig vom Bezug nicht erwünscht und würden entfernt.

Ebenso wurde dieses Jahr darauf hingewiesen, dass eine straffe Durchführung des Manövers äusserst wichtig sei. Dies, und das wissen Kadetten und Freischaren gleichermassen, weil bei solchen Temperaturen keine Zeit verplempert werden soll. Es ist wichtig, dass die Pferde nicht zum Stillstand kommen. Der Gefechtsbeginn erklärte Zingg mit den Worten: «Alle leise, Gofi bumm, alle bumm.» Zingg verbot das liegende Schiessen während der Gefechte wegen Brandgefahr. Der Sicherheitszug (CCS) kaufte im Vorfeld sieben Wasserrucksäcke, falls doch irgendwo ein Brandherd entstehen würde.

Klare Worte an die Mannschaft

Manuel Silva schwor die Anwesenden auf die wichtigsten Punkte ein. Wieder sind genug Ambulanzen auf Platz. Der CCS kooperiert mit «Pampasus» und der Regionalpolizei. Wichtig sei es, die Verkehrsrouten einzuhalten. Der straffe Zeitplan müsse unbedingt eingehalten werden. «Es besteht Zeit für Showeinlagen. Aber bitte macht vorwärts.» Für genug Getränke ist gesorgt.

Damit ist aus Sicht der Verantwortlichen alles bereit für das Freischarenmanöver. Zum Schluss wurde den Anwesenden noch die obligate Notfall-Checkliste verteilt und mit einem dreifachen «Honolulu» die Sitzung für beendet erklärt. Es folgten die Geländebegehung und der Ausklang im Salm-Hof.

 

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