Die Büezer freuts: «Gwärbi Seetal» ist auf Erfolgskurs
Seetal Die Vorbereitungen zur «Gwärbi» laufen gut. Das OK öffnet die Anmeldung für Nichtmitglieder – dies aber nicht aus Not.

Im April 2027 findet die «Gwärbi Seetal» statt. Das OK entschloss sich dazu, die Ausstellung auch für Nichtmitglieder der beiden organisierenden Gewerbevereine zu öffnen. «Wir wollen dem Gewerbe eine Plattform bieten», wie OK-Präsident Peter Sandmeier erklärt. Ganz ohne Eigennutz spielt sich das jedoch nicht ab. «Vielleicht möchte im Anschluss ja die eine oder andere Firma Mitglied bei einem der organisierenden Gewerbevereine werden», meint er mit einem Schmunzeln. Noch bis Ende August dürfen sich Interessierte anmelden. Organisiert wird die «Gwärbi» vom Gewerbeverein Seon und vom Gewerbeverein Seetal.
Potpourri des regionalen Gewerbes
An der vergangenen Generalversammlung des Gewerbevereins Seetal herrschte noch eine gewisse Skepsis gegenüber einer Gewerbeausstellung. In den vergangenen Monaten wich diese jedoch der Euphorie. Momentan zählt die «Gwärbi» 57 ausstellende Firmen aus dem Seetal. «Anfangs war es harzig und plötzlich gewann alles an Dynamik», berichtet Sandmeier. Nach etwa 25 Ausstellern wurde klar, dass es keinen Weg mehr zurück gibt. Der Verkehr war geregelt, die Konzepte standen und man realisierte: «Absagen geht nicht mehr.»
Nicht nur die Zahl der Anmeldungen erfreut das OK. Auch die Vielfalt der Branchen wird die Veranstaltung im nächsten April zu etwas Besonderem machen. Vom Handwerk über Finanzdienstleister und Gastronomiebetriebe bis zu weiteren Dienstleistungsunternehmen ist bereits ein breites Spektrum vertreten. Das OK würde gerne noch mehr Sanitärbetriebe, Apotheken oder Dachdecker an der «Gwärbi» sehen. «Grundsätzlich kann sich aber noch anmelden, wer möchte.» Die Veranstalter wollen aber verhindern, dass durch Nichtmitglieder bereits angemeldete Ausstellerinnen und Aussteller aus den Reihen der Vereine konkurrenziert werden. «Wir prüfen jeden Eingang einzeln und entscheiden dann.»
Auch der Nachwuchs soll sich zeigen
Peter Sandmeier freut sich über das Interesse an der Ausstellung. Jedoch möchte er sie nicht nur im klassischen Sinne durchführen, sondern erweitern. Er denkt dabei an die Förderung der kommenden Generation. Gerne möchte er eine Berufsschau auf die Beine stellen. Die Idee ist, dass an einem separaten Ort Lernende der Betriebe Demonstrationen aus ihren beruflichen Tätigkeiten präsentieren. «Somit könnte man potenzielle Lernende anwerben oder zumindest auf die Vielfältigkeit der Berufslehre aufmerksam machen», meint der OK-Präsident. Ausserdem könnten dadurch Unternehmen berücksichtigt werden, die vorwiegend im B2B-Bereich tätig sind. Ihre Kundschaft finden sie eher in der Industrie als in der Bevölkerung.



