75 000 Gäste und eintierisches Finale
Lenzburg Rund 75 000 Besucher: Die Badi Walkematt in Lenzburg blickt auf eine aussergewöhnlich starke Saison zurück. Zum Abschluss gehörte das Wasser beim Hundeschwimmen ganz den Vierbeinern.

Mit rund 75000 Eintritten lag die Besucherzahl in der Badi Walkematt Lenzburg deutlich über dem Vorjahr mit etwa 55000 Gästen und klar über dem langjährigen Durchschnitt von ungefähr 50000 Besuchern. Besonders stark war der Juni. An einem Sonntag wurden zunächst mehr als 2100 Eintritte gezählt, eine Woche später folgte mit rund 2400 Gästen der Tagesrekord. «Das Wetter spielt die Hauptrolle in diesem Geschäft», sagt Bademeister Christof Hübscher. Die ausgeprägte Hitzeperiode habe die gesamte Saison geprägt. Laut Hübscher verzeichnete die Badi mehr als 60 Hitzetage. Insgesamt 50-mal blieb sie deshalb bis 21 Uhr geöffnet. Zum Vergleich: In anderen Jahren sei das lediglich an 10 bis 15 Tagen der Fall. Die Hitze bedeutete gleichzeitig viel zusätzliche Arbeit hinter den Kulissen. Die Filter mussten täglich gereinigt und der Rasen laufend bewässert werden. Die Investitionen der Stadt Lenzburg zu Beginn des Jahres hätten sich dabei bewährt. «Hier hat sich jeder Franken gelohnt», sagt Hübscher.
Frühschwimmen ist beliebt
Auch einige Angebote entwickelten sich erfreulich. Besonders das Frühschwimmen stiess auf Anklang. «Das Frühschwimmen hat eingeschlagen wie eine Bombe», sagt Hübscher. Bei den Saisonabonnementen zeigte sich ebenfalls die starke Saison. Die Zahl der Abos für Einheimische lag deutlich höher als in anderen Jahren. Zudem hätten sich die Einnahmen über die Kultur-Legi verdoppelt. Für das Baditeam waren die vergangenen Monate allerdings intensiv. Krankheits- und unfallbedingte Ausfälle kamen zur ohnehin hohen Belastung hinzu. Kurzfristig konnten zwei zusätzliche Mitarbeitende angestellt werden. Ohne den überdurchschnittlichen Einsatz des gesamten Teams wäre die Saison laut Hübscher nicht planmässig zu Ende gegangen. «Hier darf ich allen Mitarbeitenden ein riesiges Dankeschön aussprechen.» Die medizinischen Vorfälle bewegten sich laut Hübscher im normalen Rahmen.
Den Schlusspunkt setzte das traditionelle Hundeschwimmen. Mehr als 120 Hunde nahmen diesmal teil – und damit mehr als im Vorjahr. Der Anlass habe sich positiv entwickelt, sagt Hübscher. Eine weitere Durchführung könne er sich gut vorstellen, das werde aber erst im kommenden Jahr entschieden.
Die Saison selbst fasst der Bademeister mit fünf Worten zusammen: «Heiss, schön, unvergesslich, herausfordernd und intensiv.»



