News aus der Berufsschule: Gebäude E ist auf Zielkurs

Bildung Das WBZ feierte eine weitere Etappe zur Beendigung des wichtigsten Neubaus der jüngeren Geschichte: das Gebäude E.

Volle Tische: Bisher Erbrachtes sollte gebührend verdankt werden.Foto: Susanne Sonderegger
Volle Tische: Bisher Erbrachtes sollte gebührend verdankt werden.Foto: Susanne Sonderegger

Vergangene Woche feierte das Weiterbildungszentrum das Aufrichtefest. Über 100 Handwerkerinnen und Handwerker aus allen bisherigen Bauperioden kamen der Einladung nach. Es durfte gross gefeiert werden. Markus Möhl, Präsident der Baukommission, stellte die Frage, ob der Neubau Hand-, Kopf- oder Kunstwerk sei. «Es ist wohl alles zusammen», resümierte er. Selten habe er in einer solch gut gelungenen «Festhütte» feiern dürfen. Obschon man stets unter Zeit- und Kostendruck gestanden habe, sei das Ergebnis überragend gelungen. Auch Fabian Schaller, der Leiter des Weiterbildungszentrums, fand klare Worte zu den Anwesenden: «Ich bin unglaublich stolz auf das Geleistete. Dieser Bau ist ein Beweis dafür, dass die KI solides Handwerk niemals ersetzen wird. Ich möchte allen Anwesenden meinen grössten Respekt und Dank äussern.» Seit drei Jahrzehnten bietet das WBZ Aus- und Weiterbildungen an. In dieser Zeit haben mehr als 10000 Teilnehmende Kurse und Lehrgänge besucht. Mit dem Gebäude E erreicht die Institution einen weiteren Meilenstein ihrer Geschichte und bekräftigt seine Überzeugung, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Lenzburg stand immerhinter der Berufsschule

Am 3. März 2025 sprachen die Lenzburger Steuerzahler der Berufsschule Lenzburg und dem dazugehörigen Weiterbildungszentrum ihr Vertrauen in rekordverdächtiger Höhe aus: Über 80 Prozent legten ein «Ja» zu dem Kreditantrag von 16,88 Mio. Franken in die Urne. Zugegeben, den Steuerzahler kostet der Bau nichts. Die Ausbildungsinstitution arbeitet und investiert selbsttragend. Doch die Immobilie ist in den Lenzburger Stadtbüchern aufgeführt. Die Grundsteinlegung fiel elf Tage nach der Abstimmung am 14. März mit der Setzung einer Zeitkapsel. Im Januar 2026 wurde kommuniziert, dass der Bau planmässig verlaufe.

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