Turnfest Seengen: Planung läuft auf Hochtouren
Seengen Das Turnfest 2026 steht in den Startlöchern: Wettkampfzeitplan und Festprogramm stehen fest – was noch fehlt, sind 1000 Helferinnen und Helfer, die das zehntägige Fest möglich machen.

Das Organisationskomitee hat eine intensive Zeit hinter sich: Da sie von Anmeldungen überhäuft wurden, musste vielen Vereinen abgesagt werden. Die grosse Resonanz freut Christian Büchli vom Präsidium TFS 2026 sehr: «Wir waren überwältigt.» Gleichzeitig bedauert er, dass von den 383 angemeldeten Vereinen 193 eine Absage erhalten mussten. Für die weitere Planung war die Fertigstellung des Wettkampfzeitplans entscheidend – und dieser Meilenstein ist nun geschafft. Auch das Festprogramm steht: «In der Gesamtplanung liegen wir gut im Zeitplan, damit sind wir zufrieden», erklärt Büchli. Aktuell stehen die Fertigstellung aller Konzepte sowie die letzten baulichen Arbeiten an.
Von Highlight zu Highlight
Das Turnfest startet am Freitag, 12. Juni, mit einer öffentlichen Eröffnungsfeier. Auf die Gäste warten ein Fahnenmarsch, ein Auftritt der «Flying Gym Boys» und verschiedene Ansprachen. Anschliessend lädt das Festzelt zur Afterparty ein. Am folgenden Wochenende werden rund 4500 Kinder und Jugendliche beim Turnen zu sehen sein. Ein kleines Highlight erwartet die Besuchenden bereits am Sonntag: ein Familien-Brunch, für den man sich ab Mitte März anmelden kann. «Uns ist es wichtig, möglichst allen einen Grund zu geben, unser Fest zu besuchen», begründet Büchli die Idee. Besonders gespannt darf man auf den 20. Juni sein: den Hauptfesttag mit den meisten Aktivturnenden sowie AZTon und DJ RefJD als Headliner. «Das ist unser Highlight und etwas, das man auf keinen Fall verpassen darf», sagt Büchli. Unter der Woche sorgen tägliches Feierabendbier und WM-Übertragungen für zusätzliche Unterhaltung. «Wir als OK und die turnenden Vereine von Seengen freuen uns, ein Erlebnis für alle zu schaffen, eine gute Zeit zu ermöglichen und viele Gäste begrüssen zu dürfen», so Büchli. Denn: «Das Turnfest bietet eine einzigartige Atmosphäre – das muss man erlebt haben.»
Ein Blick ins OK
Nun läuft die Feinplanung. Jeder Schritt wird sorgfältig geplant, doch manches kann erst umgesetzt werden, wenn Helferinnen und Helfer eingeplant sind. Das Organisationskomitee – gegliedert in zwölf Ressorts – zählt rund 60 Personen, im inneren OK sind es 13. Bislang fanden 16 Sitzungen innerhalb des Kernteams statt, 5 weitere sind noch geplant. Im Endspurt stehen zeitintensive Diskussionen an: «Wir als OK haben den Anspruch, einen ausführlichen Schlussbericht zu erstellen, um Tipps und Tricks an zukünftige Turnfestveranstalter weiterzugeben», sagt Büchli.
Helfende Hände gesucht
Besonders präsent ist derzeit die Helferakquise. Die Einsatzpläne stehen – seit dem 1. März können sich Interessierte über das Helferportal für Einsätze anmelden. «Ich bin zuversichtlich, dass wir Helferinnen und Helfer finden – in Seengen und Umgebung gibt es starke Vereine, die uns unterstützen», so Büchli. Gleichzeitig betont er, dass es stets eine Herausforderung ist, Menschen für einen freiwilligen Beitrag zu motivieren. Doch mit zu wenigen helfenden Händen werde die Durchführung des Anlasses schwierig – «es ist matchentscheidend». Die benötigte Zahl ist beachtlich: Rund 1000 Freiwillige werden gebraucht. Von Jung bis Alt gebe es für jeden ein passendes Jöbli. Während der Einsätze ist für die Verpflegung gesorgt. Zudem dürfen Helfende entscheiden, ob sie eine Entschädigung von 5 Franken pro Stunde erhalten möchten oder Teil des Helferessens am 7. November in der Mehrzweckhalle sein wollen – ein nachträgliches Highlight für alle Beteiligten.



