Spatenstich zum Doppelkindergarten

Startschuss zum neuen Doppelkindergarten in Beinwil am See: Kindergartenkinder, Gemeinde-, Schul- und Bauvertreter am Spatenstich bei der Musikvilla. Foto: Fritz Thut
Startschuss zum neuen Doppelkindergarten in Beinwil am See: Kindergartenkinder, Gemeinde-, Schul- und Bauvertreter am Spatenstich bei der Musikvilla. Foto: Fritz Thut

Beinwil am See: Die Arbeiten am Doppelkindergarten Musikvilla sind gestartet. Beim Spatenstich haben die künftigen Benützer mitgeholfen.

Im Rahmen der Immobilienstrategie der Gemeinde bekommt Beinwil am See einen neuen Doppelkindergarten bei der Musikvilla in der Nähe des Gemeindehauses und des alten Feuerwehrmagazins. Die ehemalige Fabrikantenvilla wird im Erd- und ersten Obergeschoss je eine Abteilung beherbergen. Der im Architekturwettbewerb siegreiche Vorschlag war der einzige, der den Altbau nicht abbrechen, sondern mit Anbauten im Norden und Süden ins Projekt einbeziehen wollte.

2,68 Millionen in zwei Tranchen

Der Souverän zeigte sich der Jugend wohlgesonnen. In zwei Tranchen wurden für den Doppelkindergarten 2,68 Millionen Franken gesprochen; zuerst an der denkwürdigen Open-Air-Gmeind am  Jugendfest 2018 2,23 Mio., dann im letzten November noch ein Nachtragskredit von 450000 Franken.

Nun wird das gesprochene Geld verbaut, wobei die Kindergärtler von Susi Schmid, Katharina Mergenthaler und Gabriela Wehrli am Spatenstich selbst fleissig Hand anlegten. Nach dem Absingen eines passenden Liedes wurde – ausgerüstet mit Helmen, Werkzeugen und Geräten – die Erde traktiert. Gemeindeammann Peter Lenzin, die Schulgemeinderätin Jacqueline Widmer, Schulleiter Rolf Liechti und Bauleiter Konstantin Weiss halfen der Jungmannschaft nach Kräften.

In ihrer kurzen Ansprache erinnerte Gemeinderätin Widmer daran, dass man bereits vor acht Jahren den baldigen Platzmangel für die Kindergärten eruiert habe. 2016 nahm man dann die Planung konkret an die Hand und holte in den Jahren 2018 und 2019 die Gelder ab.

Wie meistens soll es nun in der Realisierungsphase zügiger vorangehen. Den Eleven des kleinen Kindergartens versprach Jacqueline Widmer, dass sie schon im nächsten Jahr in den neuen Kindsgi  werden gehen können. Bis dahin hofft die Ressortvorsteherin Schule auf eine schnelle und unfallfreie Bauzeit.

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