Sanierung des Altersheims reibungslos gestartet
Seon Das Alters- und Pflegeheim Unteres Seetal erhält neue Badezimmer. Der aktuelle Koordinationsaufwand ist gross – trotzdem sind sowohl Bewohnende als auch Mitarbeitende hinsichtlich der laufenden Sanierung positiv gestimmt.
Die Sanierung der Stegleitungen und Nasszellen findet in vier Etappen statt und dauert bis März 2029. Zurzeit läuft der erste Teil mit 21 Zimmern, der im März 2027 fertig sein wird. Jede Etappe erstreckt sich horizontal über alle Stockwerke und umfasst bis zu 26 Zimmer inklusive Stationsbüro. Bei den Büros handelt es sich um ehemalige Badezimmer, die nun umgestaltet werden: «Das ist höchste Zeit», sagt Geschäftsleiterin Yvonne Rohr.
Mit dem im Nachhinein beantragten Einbau von Klimageräten sollen die neuen Stationsbüros vervollständigt werden.
Freie Alterswohnungen
Beim Informationsanlass im April meldeten sich bereits einige Freiwillige für den vorübergehenden Umzug in die Pflegewohnungen in Boniswil. Bis zum Baubeginn im September entschieden sich 15 Personen für einen Umzug, um dem Baulärm auszuweichen. Trotzdem sind die Wohnungen noch nicht voll. Das Hauptthema bei der Verlegung ist, dass nur Menschen mit einer tiefen Pflegestufe umziehen können.
Die sechs freien Zimmer werden demnächst ausgeschrieben und für ältere Menschen zur Verfügung gestellt. «Als Übergang vom Eigenheim zum Altersheim und sanften Einstieg in die Institution», so Rohr.
«Das ist ein grosser Aufwand»
Die mit dem Umbau verbundenen hausinternen Verlegungen stellen eine Herausforderung dar: «Das ist ein grosser Aufwand», sagt Rohr. Die Leerräumung der Zimmer erfordere eine gute Koordination. Allerdings habe es laut der Geschäftsleiterin bisher keine negativen Rückmeldungen von Bewohnenden gegeben. Auch der Baulärm sei geringer als erwartet.
Mitarbeitende und Bewohnende sehen den Umbau eher als Chance denn als Belastung – und freuen sich auf die neuen Badezimmer.



