«Fest hält die Gesellschaft zusammen»

Meisterschwanden Unter dem Motto «Es Fescht für alli» gab es auf dem Dorfplatz Attraktionen für Meisterschwander jeden Alters. Gefeiert wurde auch die Gemeindepartnerschaft.

<em>Tatsächlich «es Fescht für alli»:</em> Kinderkarussell vor dem Festzelt auf dem Meisterschwander Dorfplatz. Fotos: Fritz Thut

<em>Tatsächlich «es Fescht für alli»:</em> Kinderkarussell vor dem Festzelt auf dem Meisterschwander Dorfplatz. Fotos: Fritz Thut

<em>Hauptattraktion:</em> Gemeindepräsident Ueli Haller mit Sängerin Linda Fäh.

<em>Hauptattraktion:</em> Gemeindepräsident Ueli Haller mit Sängerin Linda Fäh.

Das Dorffest auf dem Nicolas-Hayek-Platz soll künftig alle vier Jahre stattfinden und die Lücke zwischen den ebenfalls alle vier Jahre stattfindenden Jugendfesten der Schule schliessen.

Für Gemeindepräsident Ueli Haller sind solche geselligen Zusammenkünfte der Dorfgemeinschaft enorm wichtig, hielt er in seiner angenehm kurzen und prägnanten Begrüssungsrede fest: «Damit wollen wir den Zusammenhalt unter den verschiedenen Bevölkerungskreisen fördern. Ein solches Fest hält die Gesellschaft zusammen.»

Da das zweite Dorffest – nach der Platzeinweihung vor vier Jahren – unter dem Motto «Es Fescht für alli» segelte, habe man darauf geachtet, ein breites Programm anzubieten, das vielen vieles bot. Für die Jüngsten gab es Hüpfburg und Kinderkarussell, dann viel Speis und Trank und in den späteren Abendstunden Unterhaltungs- und Schlagermusik vom Feinsten.

Während am Freitag die Gruppen Caradamoon und Die frechen Engel angesagt waren, bildete am Samstag neben Adrian Maurice und Jessica Ming die Sängerin und Ex-Miss-Schweiz Linda Fäh die Hauptattraktion.

Dass man den Geschmack der Massen getroffen hatte, zeigte sich an der Tatsache, dass das Festzelt an beiden Abenden sehr gut gefüllt war.

30 Jahre Jumelage

Verbunden mit dem Dorffest wurde – etwas verspätet – das 30-Jahr-Jubiläum der Jumelage (Gemeindepartnerschaft) mit der französischen Gemeinde Saint-Claude-de-Diray gefeiert. Was 1988 seinen Anfang nahm, wurde bis heute regelmässig fortgeführt: gegenseitige Besuche zu Klassenaustauschen oder zu besonderen Anlässen: «36 Projekte mit total 1300 Teilnehmern haben in den letzten 30 Jahren stattgefunden», so Gemeindepräsident Haller.

Auch diesmal war wieder eine von Alexandra Huret-Chalon angeführte, 35-köpfige Delegation aus dem Loiretal ins Seetal gereist und absolvierte vor den Festabenden jeweils touristische Ausflüge, etwa aufs Stanserhorn.

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