Doppelkindergarten Schönbühl ist bereit für die Kinder

Seon Acht Monate nach dem Spatenstich konnte der neue Doppelkindergarten Schönbühl seiner Bestimmung übergeben werden. In wenigen Wochen ziehen die Kindergärtler ein.

Freude über gelungenen Kindergarten: Baukommissionspräsident Hans Peter Dössegger, die Architekten Cédric von Däniken und Pascal Collaud, der frühere Baukommissionspräsident Edwin Rohr und davor die Kindergärtnerinnen Gisela Schödler und Lad
Freude über gelungenen Kindergarten: Baukommissionspräsident Hans Peter Dössegger, die Architekten Cédric von Däniken und Pascal Collaud, der frühere Baukommissionspräsident Edwin Rohr und davor die Kindergärtnerinnen Gisela Schödler und Ladina Knoblauch. Foto: Fritz Thut

Die letzte Sitzung der Baukommission fand im bereits fertig erstellten Gebäude statt. Gemeindeammann Hans Peter Dössegger, der das Präsidium von seinem inzwischen zurückgetretenen Vorgänger Edwin Rohr erst vor kurzer Zeit übernommen hatte, lobte die «top Arbeit», die hier geleistet worden ist.

Mit dem mehrheitlich in Holz gehaltenen einstöckigen Zweckbau bekommt die Gemeinde Seon wieder Luft bei den Kindergärten; ab dem nächsten Schuljahr werden wieder sechs Abteilungen geführt. Ein Drittel der Kindergärtler wird dannzumal das «Schönbühl» besuchen. Ob alle die herausragende Lage hoch über dem Dorf mit Sicht übers Seetal in die Alpen zu schätzen wissen, darf bezweifelt, aber mit dem kindlichen Alter entschuldigt werden.

Jahresthema «Baustelle»

Doch bei den Kindern ist die Vorfreude auf den bald anstehenden Umzug gross. Kindergärtnerin Ladina Knoblauch, die ihre Eleven aktuell in der umfunktionierten Heilsarmeekapelle betreut, hat die 23 Kinder entsprechend vorbereitet: «Bei uns lautete das Jahresthema natürlich ‹Baustelle›.»

Mit diversen Schwerpunkten wurde das Bauen vertieft. Dabei wurde die Baustelle «ihres» künftigen Kindergartens einige Male besichtigt und der Baufortschritt auf einer Fotowand dokumentiert. Knoblauchs Berufskollegin Gisela Schödler sorgte als Baukommissionsmitglied dafür, dass die Anliegen der Kinder gebührend berücksichtigt wurden.

Nun konnte ein erster Schlussstrich unter das Bauwerk gezogen werden. Dem Vernehmen nach sind nicht nur die Kommissionsmitglieder, die Architekten Cédric von Däniken (Dolmus) und Pascal Collaud (Baureag) und die Handwerker zufrieden, sondern auch die Steuerzahler: Der Kostenrahmen von 2,4 Millionen Franken soll eingehalten werden können.

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