Gartentipp: Tipps für schöne Blumensträusse

Gärtnerin auf Schloss Wildegg: Tanya van der Laan. Foto: Pascal Meier/MA
Gärtnerin auf Schloss Wildegg: Tanya van der Laan. Foto: Pascal Meier/MA

Was gibt es Schöneres als einen vollen, bunten Blumenstrauss? Im Moment gedeihen so viele Schnittblumen, dass ich es Ihnen sehr ans Herz lege, sich einen schönen Strauss zu binden. Auf Self-Pick-Feldern wachsen Sonnenblumen, Lilien und Zinnien in allen Farben, welche wunderschöne Blumensträusse ergeben. 

Am besten schneiden Sie die Blumen am Morgen, solange es noch kühl ist, so halten sie am längsten. Blumen mit einem harten Stiel schneidet man schräg an und solche mit einem weichen Stiel gerade. Verholzte Äste können Sie mit einem Hämmerchen aus Holz leicht klopfen, dann nehmen sie das Wasser am besten auf.

 

Wer einen Blumenstrauss geschenkt bekommt und ein Päckchen Dünger für ins Wasser dazu, sollte dieses unbedingt verwenden. Diese Mischungen enthalten nicht nur Dünger, sondern wirken auch gegen Pilze und Bakterien, die sich in den Vasen ansammeln. Deshalb ist es auch wichtig, die Vase vor dem Einstellen der Blumen gründlich zu reinigen.

 

Damit Sie am Blumenstrauss lange Freude haben, stellen Sie ihn am besten ans Licht, aber nicht direkt in die Sonne. Halten Sie ihn von der Früchteschale fern, denn das Reifegas, das die Früchte absondern, bringt die Blumen schneller zum Verblühen. Schnittblumen mögen eine kühle Umgebung und so kann es sich lohnen, den Strauss über Nacht in einem kühlen Raum abzustellen.

 

Wer selbst einen Schnittblumengarten anlegen möchte, hat jetzt noch die Gelegenheit dazu. Zweijährige Pflanzen wie die Bartnelke, den Fingerhut oder das Vergissmeinnicht kann man auch im Juli noch aussäen. Einjährige Pflanzen hingegen sät man im Frühling.

Hier auf dem Schloss blühen derzeit besonders schön der Sonnenhut, das Schleierkraut, Verbena und die ersten Dahlien. Besucherinnen und Besucher sind  im Schnittblumengarten herzlich willkommen!

Tanya van der Laan, Gärtnerin im Schlossgarten Wildegg

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